Die Macht der Computer

Die Macht der Computer scheint unbegrenzt. Ihre Algorithmen erfassen und bewerten unsere gesamte Lebenswelt und scheinen jeden einzelnen von uns berechenbar zu machen. Egal ob es um unsere Konsumentscheidungen, unsere politischen Überzeugungen oder unsere sexuelle Orientierung geht – es heißt, der Computer wüsste mehr darüber als unsere Freunde und Familie – und gar wir selbst. Entsprechend gerne verlassen sich Politik und Wirtschaft auf elektronische Prophezeiungen.

Überall werden Computer und elektronische Handlungsanweisungen genutzt, um eine Vielzahl von Problemen zu lösen und handlungsleitende Prognosen zu erstellen. Wenn wir heute unsere Freizeit planen, oder etwas im Netz recherchieren, dann verlassen wir uns vielfach auf eine große Zahl von Präsentationsalgorithmen. Oftmals ohne eine Verständnis der dahinter liegenden Prozesse, ihrer Potentiale und Grenzen. Wie kommt beispielsweise die Ergebnisliste von Google oder der Newsfeed von Facebook zu Stande? Ist der Computer wirklich objektiv – und weit ist es noch bis zu künstlichen Intelligenz?

Die Verwendung elektronischer Werkzeuge ist zweifelsohne vielfach von Vorteil. Um jedoch besser einschätzen zu können, welche Hilfestellung sie geben können, und wo es sich lohnt, ihre Ergebnisse in Frage zu stellen, ist es sinnvoll, wenigstens eine abstraktes Verständnis davon zu besitzen, was Digitalisierung überhaupt bedeutet, was ein Algorithmus ist – und wie diejenigen funktionieren, die wir in unserem Alltag ständig verwenden.

 

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