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Grenzen und Potentiale von Mensch und Gesellschaft

Realistische Vorstellungen gewinnen.

Neue Technologien eröffnen neue Möglichkeiten – und sind folglich regelmäßig begleitete von Utopien für die Zukunft. Nach einer kurzen Zeit werden diese oftmals von der Realität eingeholt. Das ist jedoch kein Grund, sich gegen Veränderungen und Verbesserungen auszusprechen, sondern ein Appell, sich mit einem nüchternen Blick den Grenzen und Potentialen von Technologien, Institutionen, Gesellschaft und Menschen zuzuwenden.


Diskutieren Sie mit Mike Karst, Vortragsredner zu Digitalisierung und Wandel über die Grenzen und Potentiale von Demokratie, über Kognitive Voreingenommenheit und öffentliche Debatten in Zeiten großer Verunsicherung.

Im folgenden finden Sie mögliche Themen oder Schwerpunkte, die ein Impuls, Vortrag oder eine Seminareinheit mit Mike Karst haben kann. Einige der hier angedeuteten Inhalte lassen sich auch gut als Experimente oder Workshops umsetzen.


Nehmen Sie gerne Kontakt auf, um die besten Möglichkeiten für Ihr Publikum und Ihre Situation zu ermitteln.

Grenzen der Demokratie

Die Demokratie gilt allgemein als gute Staatsform. So sprechen wir ihr zu, von allen Regierungsmodellen am besten geeignet erscheint, den tatsächlichen Willen der Bevölkerung widerzuspiegeln. Auch sei sie besonders gut geeignet, die verteilten Interessen der Vielen einzusammeln und möglichst viele Ideen und Menschen in einen Prozess einzubinden. „Demokratisierung“ kann in machen Kontexten gar als Synonym für „Fortschritt“ gedacht werden.

Nun stehen unsere aktuellen Demokratieformen von zwei Seiten unter Beschluss: die einen halten sie für insgesamt zu träge und ungeeignet dein Anforderungen einer flexiblen und globalen gerecht zu werden – und fordern mehr Durchgriffskompetenzen für Staat und Regierung. Und andere wünschen sich, dass die technischen Möglichkeiten des Netzes dazu genutzt werden die Möglichkeit der Bürgerbeteiligung auszuweiten.

Was lässt sich mit Blick auf neue Forschungen zu Deliberation zu diesen Fragen sagen? Wann regelt der Staat, wann der Markt, wann eine Diskussion und wann eine Abstimmung besser?

Wahrheit, Lüge und Streit im Netz

Durch die Digitalisierung sind neue Formen der Öffentlichkeit entstanden. Seit dem befinden wir uns in einem fortlaufenden Streit über die Vor- und Nachteile dieser Entwicklungen. Während die einen den freuen Zugang zu Informationen begrüßen, kritisieren die anderen eine Verrohrung der Tonlage. Einerseits bestehen durch das Netz die erfreulichen Möglichkeiten, Handeln und die Aussagen von Staat, Medien und anderen Institutionen überprüfen und korrigieren zu können – und andererseits die Gefahren, sich aus der Fülle an Angeboten genau die Sichtweisen herauszupicken, die das eigene Weltbild bestätigen usw.

Genauso unterschiedlich wie die Bewertung der Situation, sind auch die Vorschläge zu ihrer Veränderung. So sehen manche in einer Klarnamenpflicht die Möglichkeit extreme Äußerungen zu reduzieren – andere argumentieren, dass gerade Anonymität den Austausch und die Sachlichkeit fördert. Und während die einen gegen FakeNews staatliche FaktenChecks fordern, sehen die anderen in der sich daraus ergeben Zensur die noch größere Gefahr.

Wie und warum verändert sich der digitale Diskurs? Welche Muster stehen dahinter und was kann uns das über mögliche Reaktionen und Strategien sagen?

Kognitive Voreingenommenheit

Meinungen und Positionen kommen nicht nur unter rationaler Abwägung aller Sachgründe zu Stande. Sie begründen sich vielfach auf Intuition, sozialer Wahrnehmung oder puren Vorurteilen. Im „Informationszeitalter“ mit seinem Überangebot und seiner Geschwindigkeit wird es immer wichtiger, sich über die Grenzen unseres Denkens und unserer Wahrnehmung im Klaren zu sein. Nur so können wir versuchen, den privaten, gesellschaftlichen und politischen Risiken von Filterblasen, Voreingenommenheiten und Vereinfachungen zu entkommen. Versuchen wir gemeinsam heraus zu finden, warum unser Gehirn auf Vereinfachungen und Vorurteile zurück greift, und was wir tun können, um seltener zu ihrem Opfer zu werden.

Wenn Sie Interesse an diesem oder einem ähnlichen Angebot haben, dann stellen Sie mir gerne eine unverbindliche Anfrage.

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