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Menschenrechte und Zivilgesellschaft im Digitalen Zeitalter

Chancen und Risiken sind eng verbunden – und nicht immer erkennbar.

Die Digitalisierung erfasst nicht nur private oder wirtschaftliche, sondern auch politische und rechtliche Prozesse. Betroffen sind dabei einerseits Inhalte, also der Schutzraum einzelner Rechte, als auch die Form der menschenrechtlichen und politischen Arbeit.

Worüber müssen wir in Bezug auf die Menschen- und Bürgerrechte im digitalen Zeitalter nachdenken? Welche Chancen und Risiken ergeben sich, welche Herausforderungen und Möglichkeiten tun sich für Akteure in Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft auf?  Und welche gesellschaftlichen Herausforderungen lassen sich vermuten?

Diskutieren Sie mit Mike Karst Vortragsredner zu Digitalisierung und Wandel über die Folgen der Digitalisierung für Staat, Bürger und Menschenrechte.

Die zunehmend vollständige elektronische Erfassung unserer Kommunikations- und Lebensdaten verändert mehr als nur unseren Bezug zu Privatsphäre oder zur Nachvollziehbarkeit staatlichen Handelns. Ein im Netz geteilter Gedanke, eine elektronisch erfasste Information hat eine völlig andere Bedeutung, als die gleichen Daten auf Papier. Das bedeutet, dass auch die rechtlichen Folgen ganz andere sind, als bisher.

Im folgenden finden Sie mögliche Themen oder Schwerpunkte, die ein Impuls, Vortrag oder eine Seminareinheit mit Mike Karst haben kann.

Für ein persönliches Angebot, passend zu Ihren Ideen und Zielen, nehmen Sie gerne Kontakt auf.

Menschenrechte im digitalen Zeitalter

Die Digitalisierung verändert die Arbeit von Menschenrechts-organisationen auf zweifache Weise. Einerseits ändern sich die Aufgabenfelder, andererseits auch die Methode.

Heute liegen mehr und mehr Informationen über große Teile des Globus vor – was beispielsweise die Arbeit von Journalisten und Rechtssystem erleichtert. Gleichzeitig ermöglichen diese Datenmengen ganz neue Formen der Manipulation, Zensur und Repression – und wecken entsprechende Begehrlichkeiten. Ein einfacher Ausgleich ist daher oft schwer zu finden.

Neue Aufgaben der Zivilgesellschaft

Der Zivilgesellschaft kommt unter den Bedingungen der Digitalisierung eine besondere Bedeutung zu. Als gesellschaftlicher Ankerpunkt ist sie nicht nur das Ziel eines Strukturwandels, sondern auch die Quelle der Forderung von Veränderungen in allen anderen Bereichen. Hier entstehen neue Ansprüche, Ideen und Strukturen, die den Rest der Gesellschaft konsequent in Frage stellen. Ihre besonderen Aufgabe geht mit einer besonderen Herausforderung einher. Um wirkmächtig zu bleiben, muss Zivilgesellschaft vereinfachen und zuspitzen. Damit ist sie gleichzeitig Unterstützer und Gefahr für die Demokratie.

Einzelrechte

Neben grundsätzlichen Einführungen in Thema und mögliche Fragestellungen lohnen sich verschiedene, in diesen Kontext eingeordnete Einzelfallbetrachtungen. Warum sind Diskussionen über Urheberrecht, Privatsphäre, Meinungsfreiheit und Menschenwürde gerade jetzt notwendig, und ihr gesellschaftliches Aufkommen kein Zufall?

Granulare Politik

Eine elektronisch erfasste Gesellschaft kann ganz anders vermessen, verglichen und bewertet werden, als dies bisher der Fall war. Elektronische Datendammlungen bedeuten somit das Ende der klassischen Statistik und des Durchschnitt als Ausgangspunkt von sozialwissenschaftlichen Aussagen. Wir treten ein in die granulare Gesellschaft mit ihren Singularien und Extrapolationen der Vergangenheit. Das führt zu mehreren Revolutionen, an deren Ende wir Gesellschaft und Politik neu denken müssen.

Nehmen Sie Kontakt zur Vortragsredner Mike Karst auf.

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